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Paarung

Etwa zwei bis drei Wochen nach der Überwinterung setzt mit zunehmender Beleuchtungsstärke und steigenden Temperaturen der Eisprung ein. Beleuchtungsstärke, Temperaturen und Beleuchtungsdauer sollten in den folgenden Wochen auf ein Maximum eingeregelt werden.

 
Vor allem Männchen neigen dazu kein Paarungsverhalten zu zeigen, solange die Beleuchtungsstärke und Temperaturen nicht optimale Werte aufweisen. Weiterhin wirkt sich UV-Licht (UV-A) deutlich positiv auf das Paarungsverhalten aus.

Weibchen nehmen in den folgenden Tagen stark an Gewicht und Körpervolumen zu und es sind schon bald erste Eier, die sich an der Körperwand abzeichnen, zu sehen.
Weiterhin sind erste Anzeichen einer beginnenden „Trächtigkeitsfärbung“ zu erkennen, die sich im Laufe der Tage von lachsfarbenen Punkten und Flecken zu einem leuchtenden Rot oder Orange entwickelt.

Für eine gesunde Entwicklung des Geleges ist eine gesunde Ernährung unumgänglich. Gerade während der Fortpflanzungsperiode benötigen Weibchen zusätzliche Vitamine sowie Mineralien, allen voran Vitamin D3 und große Mengen an Calcium. Fehlt Vitamin D3 und Calcium, sind oft schlecht beschalte Eier das Resultat, die nicht nur empfindlich gegen mechanische Einflüsse sind, sondern meist auch eine geringe Schlupfrate aufweisen. Zusätzlich empfiehlt es sich einen Vitamin B Komplex zu verabreichen, was das Risiko eines Zitterkrampfes der Jungtiere direkt nach dem Schlupf deutlich minimiert.

Schon bald beginnen Männchen ihre Artgenossinnen mit nickenden Köpfen und liegestützenartigen Bewegungen zu umwerben und umkreisen diese bzw. überkriechen sie. Dabei wird ein wachsartiges Sekret aus den Femoralporen der Schenkelinnenseiten und Urin verteilt.

Paarungswillige Weibchen spreizen die Vorder- bzw. Hintergliedmaßen weit auseinander. Rücken sowie Bauch werden dabei stark abgeplattet und zum Boden hin durchgedrückt und die Schwanzwurzel schräg nach oben abgewinkelt. Die Kehlwamme ist dabei stark aufgeplustert. Sie wehren sich nicht gegen den typischen Nackenbiss, mit dem Männchen versuchen ihre Artgenossin in eine geeignete Position zu bringen und sie während der nur wenige Sekunden lange dauernden Penetartion festhalten. Die Paarungsaktivitäten sind oft mehrmals am Tag zu beobachten.

Paarungsunwillige Weibchen präsentieren sich dem Männchen mit voll durchgestreckten Vorder- bzw. Hintergliedmaßen und einen zum Buckel geformten Rücken. Die Schwanzwurzel wird dabei stark in Richtung Boden abgeknickt. Wenn Männchen versuchen einen Nackenbiss anzusetzen, wehren sie diese mit Tritten ab, oder versuchen deren Kopf zu Boden zu drücken.

 


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Gelegentlich versuchen Männchen Weibchen an irgendeiner beliebigen Stelle durch Bisse zu fassen zu kriegen um dann den eigentlichen Nackenbiss anzusetzen. Wenn ein nicht paarungswilliges Weibchen das aufdringliche Männchen nicht erfolgreich abwehren konnte und keine Möglichkeit zur Flucht besteht, versucht es den Paarungsakt zu verhindern, indem es sich umdreht und die Körperrückseite auf den Boden presst. Vor allem bei einer paarweisen Haltung und bei fehlenden Ausweich- und Versteckmöglichkeiten kann es gelegentlich zu Verletzungen kommen.

Gelegentlich sind schwere Entzündungen im Bereich des Nackens festzustellen die umgehend behandelt werden sollten.


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