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Crotaphytus collaris (Say in James, 1823)

Im Laufe der Jahre wurden neben der damaligen Nominatform Crotaphytus collaris collaris noch eine ganze Reihe von Subspezies, C. c. auriceps Fitch & Tanner, 1951, C. c. baileyi Stejneger, 1890, C. c. fuscus Ingram & Tanner, 1971, C. c. melanomaculatus Axtell & Webb, 1995, C. c. nebrius Axtell & Montanucci, 1977 beschrieben. Sie werden heute nicht mehr anerkannt. C. collaris ist mit Ausnahme von C. bicinctores die einzige Spezies der Gattung, die regelmäßig in den Fachhandel gelangt.

 
Die bei uns erhältlichen Wildfänge stammen überwiegend aus der Trans Pecos Region (Texas) sowie den angrenzenden Great Plains. Das Gebiet läßt sich mittels einer gedachten Linie von El Paso, über den Großraum von Odessa und Midland bis nach Lubbock, von Lubbock nach Abilene und von Abilene bis nach Fredricksburg im Nordwesten von San Antonio und entlang am Rio Grande der Grenze zwischen Texas und Mexiko und wieder nach El Paso zurück, grob umreißen.
Nahezu ausschließlich von privat hingegen werden Nachzuchten von besonders farbenenprächtigen Individuen angeboten, die ihren Ursprung im Gebiet Grand Junction, bzw. Moab, Colordao haben, oder aus dem Gebiet nördlich des Little Colorado River zischen Cortez, Colorado und Monticello, Blanding und Bluff, Utah stammen.

Habitus
C. collaris ist nach C. reticulatus, C. vestigium und C. insularis der größte Art der Gattung. Männchen können einen Gesamtlänge von ca. 36 cm erreichen, wobei der Schwanz ca. 2/3 der Gesamtlänge einnimmt.

Die Färbung ist generell von einer Vielzahl von Faktoren, wie z.B. Temperatur, Alter, und Geschlecht , aber auch dem Verbreitungsgebiet abhängig. So variiert die Färbung der Körperoberseite adulter Männchen von kräftigem Grün bis Türkis, Hellgrün, Pastellblau Hell- oder Dunkelbraun, bis zu Grau oder einer gräulich-oliven Färbung. Weibchen sind im Vergleich wesentlich unscheinbarer gefärbt. Während der Fortpflanzungsperiode, entwickeln Weibchen oragne bis rötlich gefärbte Punkte und Flecken, die im starken Kontrast zur übrigen Körperfärbung stehen.

Beide Geschlechter weisen auf der Körperoberseite helle Punkte bzw. Flecken auf. Der Kehlfleck adulter Männchen variiert von Olivegrün, Dunkelblau, Türkis über Schiefergrau bis zu Gelb und Orange und von einem netzartigen Muster umgeben. Dieses Muster ist bei Weibchen nicht oder nur sehr schwach ausgeprägt, die Kehle ist farblos. Das teilweise stark ausgeprägte Doppelhalsband ist bei C. collaris kehlseitig nicht geschlossen. Extrem auffällig gefärbte Populationen, die mit Sicherheit zu den farbenprächtigsten der gesamten Gattung gehören finden sich im äußerten Nordwesten des Verbreitungsgebietes , sowie an einigen wenigen Stellen im äußerten Nordosten.
 


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So zeichnen sich Männchen in Utah entlang des Green River bzw. Colorado River bis hinunter zum Großraum Page, Arizona und weiter in Richtung Osten, nördlich des Little Colorado River bis nach Farmington, New Mexico und wieder der in Richtung Durango, Colorado bis nördlich von Grand Junction, Colorado, durch intensiv gelb gefärbte Köpfe,einen blauen Kehlfleck aus und eine bläuliche Körperfärbung aus. Selbst die normalerweise weniger intensiv gefärbten Weibchen aus diesem Gebiet weisen ungewöhnlich gelbe Köpfe auf. Auch einige wenige Populationen in den Wichita Mountains südwestlich von Oklahoma City beeindrucken den Betrachter mit auffällig gelb gefärbten Köpfen, wobei hier auch der Kehlfleck gelb gefärbt ist. Eigentlich wäre für diese Populationen die ehemalige Bezeichnung C. c. auriceps, die allerdings nur Individuen nördlich des Little Colorado River sowie östlich des Green River bzw. Colorado River in Utah , Colorado, Arizona und dem angrenzenden New Mexico beschrieb, wesentlich passender gewesen.

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