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Überwinterung

Die Winterruhe ist ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil im natürlichen Lebenszyklus und sollte für eine artgerechte Haltung in jedem Fall eingehalten werden.
 
Entfällt diese natürliche Ruhephase oder wird nur für kurze Zeit überwintert, führt dies nicht selten zu einem schlechten Fressverhalten im Verlauf des weiteren Jahres, bis hin zur völligen Nahrungsverweigerung (Anorexie) und zu einer deutlich verminderten Aktivität. Weiterhin kann es sich deutlich negativ auf die Fortpflanzung auswirken.
Für eine erfolgreiche Zucht wird in der Regel eine Dauer von 8 bis 12 Wochen bei Temperaturen zwischen 5-16ºC empfohlen.
Eine längere Winterruhe über einen Zeitraum von 4-6 Monaten, ähnlich wie in der Natur wirkt sich nach meinen Erfahrungen jedoch deutlich positiv auf die maximale Lebenserwartung, als auch auf die Vitalität aus und ist meiner Ansicht nach vorzuziehen.

Ganz nebenbei kann eine längere Ruhephase erheblich dazu beitragen, die üblicher weise hohen Haltungskosten, wie sie durch den Kauf von Futtertieren, als auch durch hohen Stromverbrauch anfallen, drastisch zu senken. Eine längere Winterruhe wirkt sich folglich nicht nur positiv auf auf die Gesundheit und Lebenserwartung aus, sondern auch unmittelbar auf Ihren Geldbeutel, vor allem dann, wenn man mehrere Zuchtgruppen hält.

Temperatur - Luftfeuchtigkeit

Kühlere Temperaturen um die 8º C± 2-3 ºC (Luftfeuchtigkeit 50-60%) sind vor allem bei einer Dauer über 8-12 Wochen hinaus vorzuziehen, in jedem Fall jedoch sollte die Temperatur möglichst unter der Aktivitätstemperatur von ca. 20ºC, liegen.
Halsbandleguane die im oberen Grenzbereich überwintert werden, neigen dazu ihre Aktivitäten zumindest sporadisch wieder aufzunehmen, sobald die Temperatur auch nur minimal ansteigt, wobei auch hier keine pauschalen Aussagen getroffen werden können. Ich haben im Laufe der Jahre schon einige Tiere, die sich selbst zurückgezogen haben, bei relativ hohen Temperaturen um die 18-20ºC überwintert. Alle zeigten keinerlei Aktivität. Der Substanzverlust war ähnlich wie bei einer "kalten Überwinterung" minimal. Wichtig scheint hier in dem Fall zu sein, dass die Tiere während der Überwinterung keine Aktivitäten aufweisen und somit kaum körpereigene Reserven aufbrauchen.
 


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